Diese Woche haben wir uns gefragt, ob Italien ein fahrradfreundliches Land ist oder nicht. Wir haben unser Land genauer unter die Lupe genommen, um besser zu verstehen, wie es strukturiert und organisiert ist, um uns Radfahrern entgegenzukommen.
Wir haben natürlich festgestellt, dass es Gemeinden gibt, die besser organisiert sind als andere und Radfahrende Städte die bereits ein großartiges kleines Beispiel für ökologische Nachhaltigkeit und einen grünen Lebensstil sind.
Man muss dem italienischen Umwelt- und Fahrradverband zugute halten, dass er methodisch damit begonnen hat, unser Land aus der Perspektive des Radfahrens zu kartieren. Die Rede ist von dem Projekt "Comuni Ciclabili", das von Alessandro Tursi konzipiert und im Sommer 2017 in Form einer Sammlung von freiwillige Bewerbungen.
Das Projekt lud interessierte Städte zur Teilnahme ein, indem sie Fragebögen ausfüllten, die von lokalen Vertretern überprüft wurden. Das Ergebnis der ersten Ausgabe ergab insgesamt 69 teilnehmende Gemeinden, zu denen später 13 weitere hinzukamen.
Ab Juli 2020 gibt es nun 136 fahrradfreundliche Städte und Gemeinden. Insbesondere haben wir festgestellt, dass Florenz nach Turin, Bologna und Trient die vierte regionale Hauptstadt ist, die sich angeschlossen hat.
LEmilia Romagna ist die führende Region mit 25 Gemeinden, gefolgt von der Venetien die auf Platz 21 liegt. An dritter Stelle steht dieAbruzzen die mit den neuen Küstengemeinden Vasto und San Salvo insgesamt 15 sind, finden wir schließlich die Lombardei mit 12 Gemeinden.
Während der Ausgabe 2020, die aufgrund von Covid verschoben wurde, trat Rom auch dem Pool der italienischen Fahrradstädte bei., ein ermutigendes Ergebnis angesichts der Größe unserer Hauptstadt und der vielen Gemeinden, die sie umfasst.
Italien bestätigt sich damit als ein sich zunehmend wandelndes und fahrradfreundliches Land. Die Covid-19-Pandemie verändert die Geografie der Mobilität weltweit durch die Einrichtung eines ausgedehnten Netzes von Radwegen.
Der öffentliche Nahverkehr, der als Sicherheitsrisiko gilt, weil er keine sozialen Distanzierungsregeln fördern kann, hat die Bürger zunehmend zu einer nachhaltigen Mobilität gedrängt.
Dies wird durch die Annahme des Bonus-Fahrrad und andere wichtige regulatorische Änderungen, wie zum Beispiel die Aufnahme der Fortgeschrittenes Haus in der Straßenverkehrsordnung.
Die Zahlen sprechen für sich: Allein im Mai gab es einenAnstieg der Forschung und des Verkaufs von Fahrräderndie eine epochale Wende bestätigen, die nun greifbar ist.
